Bergtouren


Nicht nur im Ausland kann man Urlaub machen, es gibt einige Flecken in Deutschland, die man gesehen haben sollte.
Im Gebirge gefällt mir vor allem die (fast) noch unberührte Natur.

Mit der Schule habe ich 2001 im Berchtesgadener Land eine 5 tägige Bergtour (von Hütte zu Hütte) gemacht, was mir auf Anhieb sehr gut gefallen hat.
Es ist zwar eine gewisse Anstrengung nötig, aber man wird meistens mit zauberhaften Ausblicken belohnt, was man leider nicht ganz auf Photos festhalten kann.

Im Sommer 2002 habe ich bei der Bundeswehr eine Bergwanderung in der Wendelsteinregion mitgemacht. Für diese wenige Tage haben fast alle Soldaten die Bundeswehr vergessen und waren begeistert, zumal sich die Stimmung abends schlagartig besserte als der Hauptmann 2 Worte sagte: "Alkohol frei".

September 2003 nahm ich mir vor, das Watzmann Hocheck (2653m) als leichten Watzmann-Vorgipfel zu erklimmen. Leider war 300 Höhen-Meter unter unserem Ziel alles ziemlich vereist und ohne Steigeisen trafen wir dann doch die Entscheidung, umzukehren. Wir sahen zwar fröhliche Leute mit Turnschuhen an uns vorbeihüpfen, aber uns war die Verminderung der Absturzgefahr dann doch ein wichtigeres Anliegen. Die Kurz-Tour war aber eine schöne Tour, weil wir schönstes Wetter hatten und auch von dem Aussichtspunkt Archenkanzel einen wunderbaren Blick über den Königsee genießen konnten.

Im August 2004 wollte ich das Hocheck nochmal in Angriff nehmen, dieses Mal etwas früher, damit diesmal keine Eisgefahr herrschte. Wir kamen dann auch tatstächlich oben an, leider schlug dann das Wetter um und wir konnten nicht lange auf dem Hocheck bleiben, weil wir vor möglichem Regen unten sein wollten. Dann folgte ein anstrengender 2000 Meter Abstieg Richtung Parkplatz.
Im September 2004 folgte dann die Teilbegehung des Europäischen Fernwanderwegs E5 von Oberstdorf nach Sterzing in 6 Tagen. Alles in Allem eine sehr schöne Tour, leider überlaufen und man trifft immer auf untypische Bergwanderer mit Bergführer...

Im verregnetem August 2005 gabs genau 3 Tage, an denen am Königssee die Sonne schien. Genau zu dieser Zeit bretterten 2 Kameraden und ich Richtung Königssee, fuhren mit dem Schiff an die Anlegestelle Salet und gingen am Röthbach-Wasserfall (470 Meter, Deutschlands höchster Wasserfall!) entlang aufwärts Richtung Wasseralm. Am zweiten Tag gings dann übers Halsköpfl zum Kärlingerhaus und am 3. Tag über die Saugasse runter nach Sankt Bartholomä. Spitzen Kurz-Tour bei spitzen Wetter! Vor allem der Ausblick vom Feldkogel in der Nähe des Kärlingerhauses ist berauschend! Leider schloss sich gerade da die Wolkendecke für kurze Zeit...



Berchtesgaden 2001

Wendelstein 2002

Berchtesgaden 2003

Watzmann 2004

Fernwanderweg E5 2004

Königssee 2005