Bergwandern Berchtesgaden 2003


Als der Sommer 2003 sich langsam zu Ende neigte und ich das Studium langsam vor mir hatte, wollte ich unbedingt noch eine Tour 2003 machen, auch wenn diese nicht allzu lange ist. Deshalb nahmen wir, ich und 2 Freunde vor, das Watzmann Hocheck zu besteigen. An die Watzmann Mittelspitze wagten wir uns mal (noch?) nicht ran weil es uns hierfür an Erfahrung fehlte, wir wollten ja wieder gesund und munter nach Hause kommen.

Somit hüpften wir am frühen Morgen des 16. September ins Auto und brachen auf Richtung Süden ins wunderbare Berchtesgadener Land. Das Wetter hatten wir sehr gut erwischt, der Altweibersommer strahlte von seinen schönsten Seiten.

Nach mehrstündiger Fahrt erreichten wir dann endlich den Parkplatz an der Wimbachbrücke. Nach kurzem Check, ob alle bereit sind gings dann los Richtung 'oben', den Watzmann immer im Blick. Langsam konnte man auch das Watzmannhaus erkennen, das eigentliche Tagesziel.
Als ungeübter Bergwanderer sollte man es nicht übertreiben und fraßen commod aber stetig die zahlreichen Höhenmeter. Es waren zwar am ersten Tag dann immerhin knappe 1100 Höhenmeter, die auch nicht lügen.
Den zweiten Tag ließen wir dann schön langsam angehen und wir gewährten den anderen eifrigen Leuten Vortritt, die voller Tatendrang irgendwelche Gipfelüberschreitungen planten.

Unser Tagesziel war das Hocheck, der leichteste Gipfel des Watzmanns auf 2651 Meter. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen (natürlich wieder viel zu viele) und stürmten Richtung Gipfel.
Der Weg erwies sich am Anfang als nicht sonderlich schwer, jedoch je höher man kam, desto mehr Eisplatten kamen zum Vorschein. Nachdem es meinen Begleitern zu gefährlich wurde und lieber umkehrten wollte ich noch unbedingt den Gipfel erreichen. Irgendwann gab es jedoch einen Punkt, bei dem es rechts 500 Meter nach unten ging und links 1500 Meter Richtung Könnigssee. Das gefährliche an sich war aber das Eis, ohne irgendwelche "Spikes" war man eigentlich aufgeschmissen. Also siegte bei mir auch die Vernunft und ich kehrte ebenfalls um.

Gesagt-Getan und wir machten uns auf Richtung Archenkanzel, einen schönen Aussichtspunkt zum Könnigssee. Wir beschlossen dies als Tagesziel und wanderten zügig Richtung Kührointalm und von da Richtung Archenkanzel, die wir gegen spätnachmittag erreichten.

Geplant war, in der Kührointalm zu übernachten und am nächsten Tag noch rumzuwandern aber wir entscheideten uns um und machten noch den Grünstein.
Auf der Karte schien der Weg zwar etwas kürzer aber man ist ja kein Weichei und erreichte schließlich den Grünstein, was sich wieder als sehr schöner Aussichtspunkt erwies.
Vom Grünstein aus legten wir einen recht raschen Abstieg zurück zum Parkplatz hin, den wir gegen halb 8 Abend dann auch erreichten.

Alles in Allem war der zweite Tag ein sher schöner und auch langer Tag, insgesamt wurden ca. 3000 Höhenmeter überwunden und ca. 25 bis 30 Kilometer wegstrecke.

Fazit: Kompakte, zwei vom Wetter und von den Aussichten her sehr schöne, erfolgreiche Bergwanderung. Ich hoffe die Photos vermitteln ungefähr einen solchen Eindruck.


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