Watzmann Hocheck 2004
Nachdem im Jahre zuvor die BEsteigung des Hochecks auf Grund von Eis leider nicht erfolgreich war, musste ein neuer Versuch her.
Eine Begleitschaft von zwei Mitbürgern war natürlich schnell gefunden.
Somit machte man sich am 10. August zeitig auf die Reise, Ramsau war dann mittags erreicht, um sich gleich mal ein 15,50 Euro Schnitzel zu "gönnen".
Besondere Aufmerksamkeit des Gasthauses war unter anderem eine kalte spanische Gemüsesuppe, ich zweifle immer noch am spanischen Flair, anscheinend musste
das Wasserl weg ;)
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg Richtung Watzmannhaus. Schnell wurde mir klar, dass ich in den 3 Monaten zu vor deutlich zu wenig
Sport hinter mir hatte und im Rucksack mal wieder viel zu viel dabei hatte. Nichtsdestotrotz erreichten wir doch relativ zügig das Watzmannhaus, das ziemlich gut an
uns verdiente, obwohl Wassermangel herrschte. Außerdem war die Hütte überraschenderweise für einen Wochentag ziemlich gut belegt.
Am nächsten Tag gings dann los Richtung oben, mittlerweile scheint das Hocheck doch ein beliebtes Ausflugsziel geworden zu sein, es war einiges an Leuten da.
Nach gut 2,5 Stunden war das Hocheck auch erreicht, leider ist der Übergang zur Mittelspitze zwecks fehlender Klettersteigausrüstung und nicht kompletter Schwindelfreiheit
eher nicht möglich, aber das kommt bestimmt irgendwann noch... Zumindest hab ich mein Versprechen vom Jahre zuvor eingelöst.
Das Wetter hielt noch einigermaßen mit, aber die Sicht wurde leider durch Wolken erheblich versperrt. Da wir nicht in schlechtes Wetter geraten wollten, machten wir uns relativ
schnell an der Abstieg. Beim Watzmannhaus gönnten wir uns eine Botzeit, allerdings fing es danach zum regnen an. Nicht weiter schlimml, aber wir kamen trotzdem
durchnässt im Tal an.
Fazit: Eine schöne 2-Tages-Tour, um sie richtig zu genießen sollte man möglichst wenig Gepäck und doch eine gewisse Fitness mitbringen (immerhin 3800 Höhenmeter in 2 Tagen).
Als Vorbereitungstour für den E5 denke ich hats doch etwas gebracht.
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